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Planungssicherheit statt Clickday: Team K fordert endlich verlässliche Lösungen für die Kinderbetreuung
Viele Familien stehen jedes Jahr vor derselben Herausforderung: Sie wissen nicht, wo sie ihre Kinder während der Sommermonate unterbringen können. Die bestehenden Angebote reichen nicht aus, und die Organisation der Betreuung wird für Eltern zum Spießrutenlauf. Um dieser Situation entgegenzuwirken, hat Maria Elisabeth Rieder ihren Antrag zur ganzjährigen Kinderbetreuung erneut in den Landtag eingebracht, um die Diskussion wieder in Gang zu bringen und Klarheit über den aktuellen Stand einzufordern.
Die Landesregierung hat in den vergangenen Monaten widersprüchliche Signale ausgesendet: Bildungslandesrat Achammer kündigte an, ab 2026 den „Clickday“ abzuschaffen und die Einschreibungen künftig über die Kindergärten zu koordinieren. Ein rund siebenwöchiges Sommerangebot für Kinder von 3 bis 6 Jahren wurde in Aussicht gestellt. Landesrätin Pamer betonte im Februar, es gebe thematische Arbeitstische – das Kindergartenpersonal werde in die Gespräche einbezogen. Gleichzeitig kündigte sie eine „Kindergartenrevolution“ mit einem Ganzjahreskindergarten als zentralem Anliegen an, das auch im Gleichstellungsaktionsplan verankert ist. Achammer erklärte gestern aber, ein Ganzjahreskindergarten sei aus Personalmangel nicht umsetzbar. Viele Maßnahmen seien in Vorbereitung – konkrete Informationen könne man jedoch derzeit nicht nach außen kommunizieren.
Für Maria Elisabeth Rieder ist klar: „Solange keine verbindlichen Entscheidungen getroffen werden, bleibt die Lage für Familien unklar – und so wird es im Februar wohl erneut zu einem Clickday kommen. Genau das wollten wir verhindern. Es braucht endlich transparente, koordinierte und zuverlässige Lösungen für alle Familien in Südtirol. Es kann nicht sein, dass Eltern Jahr für Jahr im Ungewissen bleiben.“
Deshalb auch die zentralen Forderungen der Team-K-Abgeordneten: ein Sommerangebot 2026 für alle Kinder von 3–6 Jahren mit garantierten Plätzen, ein flächendeckendes Sommerangebot 2026 für Schulkinder mit garantiertem Zugang für alle Familien, sowie langfristig ein ganzjähriges Betreuungskonzept, das Betreuungszeiten, Personalressourcen und die Bedürfnisse der Familien realistisch berücksichtigt.
Maria Elisabeth Rieder ergänzt: „Ich erkenne an, dass einzelne Schritte gesetzt wurden. Entscheidend ist jedoch, dass alle Familien einen sicheren und wohnortnahen Betreuungsplatz erhalten – unabhängig von ihrer Gemeinde. Planungssicherheit darf nicht vom Zufall abhängen. Leider kam der Antrag in der gestrigen Sitzung nicht mehr zur Abstimmung, da die Redezeit der politischen Minderheit zu Ende war. Wir warten nun auf die Antwort von Landesrätin Pamer und setzen die Debatte in der nächsten Sitzung fort.“



