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Ohne Ehrenamt keine Events: Team K fordert eine klare Eventstrategie für Südtirol
Südtirol ist ein Land der Veranstaltungen. Vom Dorffest bis zum internationalen Sportevent werden jährlich tausende Events organisiert, der überwiegende Teil davon ehrenamtlich. Gleichzeitig zeigt sich immer deutlicher, dass dieses System unter Druck steht. Mit dem Reschenseelauf und dem Dolomiti Superbike sind zuletzt zwei international bekannte und über Jahre etablierte Sportveranstaltungen eingestellt worden. Für das Team K sind diese Absagen ein Warnsignal und ein klarer Auftrag zum Handeln, darum wird eine Beschlussantrag in der nächsten Sitzung des Landtages präsentiert.
Das Team K spricht sich daher für die Ausarbeitung einer landesweiten Eventstrategie für Südtirol aus. Ziel ist es, Veranstaltungen künftig strategisch zu steuern, Prioritäten transparent zu machen und vor allem jene Menschen zu entlasten, die das Rückgrat der Südtiroler Eventlandschaft bilden: die vielen Ehrenamtlichen in Vereinen und Organisationskomitees.
„Man muss klar sagen: Ein Großteil der Events in Südtirol wird von Ehrenamtlichen getragen, von Menschen, die ihre Freizeit, ihre Energie und oft auch ihre privaten Ressourcen einsetzen. Dieses Engagement ist unbezahlbar, aber nicht grenzenlos. Wenn wir gleichzeitig immer mehr Bürokratie, strengere Auflagen und höhere Haftungsrisiken auf diese Menschen abwälzen, dann dürfen wir uns nicht wundern, wenn sich immer weniger bereit erklären, Verantwortung zu übernehmen.“ betont Alex Ploner, Landtagsabgeordneter des Team K.
Die jüngsten Absagen traditionsreicher Veranstaltungen seien daher keine Einzelfälle, sondern Ausdruck eines strukturellen Problems. Ohne klare politische Leitplanken drohe Südtirol schrittweise genau jene Events zu verlieren, die Identität stiften, den Breitensport fördern und ganze Täler und Dörfer über Jahrzehnte geprägt haben.
„Eine Eventstrategie ist kein Kontrollinstrument und kein Selbstzweck, sondern ein Schutzmechanismus, vor allem für das Ehrenamt. Südtirol braucht endlich einen strategischen Rahmen, der festlegt, welche Veranstaltungen für das Land besonders wichtig sind, wie sie unterstützt werden und wie Ehrenamtliche konkret entlastet werden können. Andere Regionen wie Tirol oder Länder wie England, Dänemark oder Australien haben gezeigt, dass genau das notwendig ist, um Akzeptanz, Qualität und Nachhaltigkeit zu sichern.“ so Ploner weiter.
Aus Sicht des Team K soll eine Eventstrategie unter anderem Veranstaltungen nach ihrer gesellschaftlichen, sportlichen und regionalen Bedeutung einordnen, Förderungen und Genehmigungen transparenter und planbarer machen, Nachhaltigkeit und Akzeptanz in der Bevölkerung stärken und das Ehrenamt durch Vereinfachungen, Koordination und klare Zuständigkeiten gezielt unterstützen.
„Wenn wir wollen, dass Südtirol auch in Zukunft ein Land lebendiger Sport‑, Kultur‑ und Dorffeste bleibt, dann müssen wir jetzt handeln. Eine Eventstrategie ist ein Bekenntnis zum Ehrenamt und eine Investition in den gesellschaftlichen Zusammenhalt unseres Landes.“ so Alex Ploner abschließend.



