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Team K Brixen erfreut über prompte Reaktion auf eingereichten Beschlussantrag zu Maßnahmen gegen invasive Mücken
Es läuft immer besser: Kaum wird ein Vorschlag lanciert, wird er seitens der Mehrheitspartei aufgegriffen – bereits bevor er im Gemeinderat zur Beschlussfassung gebracht wird.
Das Team K Brixen fordert in seinem Beschlussantrag vom 30. März 2026 Maßnahmen zur Minimierung der Gesundheitsrisiken durch Mücken in der Wasserstadt Brixen, insbesondere, aber nicht nur, durch die invasive Tigermücke. Aufgrund des Klimawandels nehmen auch die einheimischen Mückenpopulationen zu, und es treten neue Arten wie die Tigermücke sowie kältetolerantere invasive Arten auf, die sich auch in höheren Lagen etablieren können. Diese Mücken stellen nicht nur eine Belästigung dar, sondern sind auch potenzielle Überträger für gefährliche Viren wie Dengue oder West Nile, was ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellt.
Besonders die Larven der Tigermücke sind in der Lage, sich auch in kleinsten stehenden Wasseransammlungen zu ausgewachsenen Tieren zu entwickeln, was ihre Vermehrung begünstigt. Die Bürger*innen der Gemeinde Brixen berichten bereits jetzt von erheblichen Einschränkungen bei der Nutzung ihrer Gärten im Sommer. Es ist daher notwendig, sowohl in öffentlichen Bereichen als auch in Privatgärten konsequent Brutstätten zu eliminieren. Die Gemeinde sollte alles tun, um dieses Gesundheitsrisiko präventiv zu bekämpfen und die Lebensqualität der Bevölkerung zu schützen. Die Maßnahmen sind vergleichsweise kostengünstig, aber entscheidend, um die Ausbreitung der Mücken und die Übertragung von Krankheiten zu verhindern.
Die Team K-Gemeinderätinnen Elisabeth Fulterer, Verena Waldboth und Sabine Mahlknecht begrüßen, dass ihr diesbezüglicher Antrag mit einer ersten Information der Bevölkerung durch die Tagespresse sofort in die Umsetzungsphase gegangen ist. Die diesbezügliche Sensibilisierung muss natürlich noch ausgebaut werden, am besten mit Einbeziehung des schon vom zuständigen Amt geschaffenen Sensibilisierungsmaterials und Expert*inneninterviews. Bei Umsetzung von öffentlichen Projekten – wie aktuell dem Hofburggarten – sollen die zuständigen Behörden beratend eingebunden werden, um Mückenbrutstätten schon im Vorfeld zu verhindern. Zudem soll eine niederschwellige Kontaktstelle eingerichtet werden, an die Mücke-Hot-Spots gemeldet und in der Folge zeitnah bekämpft werden können. Außerdem muss – wie gesetzlich vorgeschrieben – ein Notfallaktionsplan ausgearbeitet werden, für den Fall, dass eine durch Mücken übertragene Krankheit auf dem Gemeindegebiet auftreten sollte.
Das Team K Brixen vertraut darauf, dass sein Beschlussantrag bei der nächsten Gemeinderatssitzung vollinhaltlich angenommen und dann auch zeitnah umgesetzt wird – zum Schutz der einheimischen Bevölkerung (und von Brixen als Tourismusstandort). Dies wäre nur konsequent, sowie ein Zeichen gelebter Demokratie und konstruktiver politischer Zusammenarbeit.



