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Gemeinderat entscheidet: Tempo 30 in Milland und in der Mozartallee wird vorerst nicht umgesetzt
Nachdem das Team K Brixen im Januar 2026 einen Beschlussantrag zur Einführung von Tempo 30 in Milland und in der Mozartallee eingereicht hatte, bei dem insbesondere die Erhöhung der Verkehrssicherheit und die Verbesserung der Lebensqualität der Anwohner*innen im Fokus standen, wurde dieser Antrag nun am Donnerstag im Gemeinderat zur Abstimmung gebracht. Das Konzept der „30 km/h Stadt“ ist eine der Säulen des Nachhaltigen Städtischen Mobilitätsplans der Gemeinde und soll die aktive Mobilität fördern, um die Stadt noch lebenswerter zu machen. Es geht hier auch um verminderte Lärmbelastung, verbesserte Feinstaubwerte und eine geringere Umweltverschmutzung.
Die Team K-Gemeinderätinnen betonen die Notwendigkeit, nicht länger auf die Realisierung der Südspange zu warten, sondern jetzt zukunftsorientierte und sicherheitsfördernde Maßnahmen umzusetzen.
„Vollkommen unverständlich, dass die Mehrheit gegen den Antrag gestimmt hat. Wiederholt wurde argumentiert, dass die Umsetzung aufgrund der staatlichen Vorgaben schwierig sei. Doch in diesem Zusammenhang stellt sich uns die Frage: Wenn bereits auf der Hauptachse die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h gilt, warum wird diese dann nicht auch in der Mozartallee und in Milland eingeführt? Diese Inkonsistenz wirft Zweifel an der Argumentation auf“, so die Gemeinderätinnen Sabine Mahlknecht, Elisabeth Fulterer und Verena Waldboth.
Begrüßt wird von der Gemeinderatsfraktion hingegen ausdrücklich die Bereitschaft, bauliche Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduktion zu ergreifen, wie z.B. Fahrbahnteiler oder Geschwindigkeitsschilder mit Blinkfunktion. Es ist unbestritten, dass eine sinnvolle Kombination aus gesetzlichen Regelungen und baulichen Eingriffen notwendig ist, um die Verkehrssicherheit langfristig zu verbessern und eine echte Veränderung im Verkehrsfluss zu bewirken. Sie befürwortet daher jegliche Initiativen, die auf eine solche bauliche Umgestaltung abzielen. Die Zusicherung seitens des Stadtrats für Mobilität, eine Nachevaluierung der Wirksamkeit der Maßnahmen vorzunehmen, stimmt genauso positiv wie die in diesem Zusammenhang unterstrichenen Äußerungen, der Realisierung der Südspange absolute Priorität einzuräumen.
Abschließend betonen die Gemeinderätinnen noch einmal: „Der aktiven Mobilität soll absoluter Vorrang eingeräumt werden, es geht um eine Verbesserung des Modal-Splits zugunsten der Fußgänger*innen und Radfahrer*innen. Nur durch gemeinsame Anstrengungen und verantwortungsbewusstes Handeln können wir eine menschengerechte Stadt schaffen, in der Sicherheit und Lebensqualität oberste Priorität haben.“
Categoria: Data: 27/03/2026
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