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Schule Meusburger weiter im Wartestand: Bildung darf nicht dem Tourismus geopfert werden
Seit langem ist die prekäre Raumsituation der Mittelschule Meusburger bekannt – doch passiert ist nichts. Während Schülerinnen und Lehrpersonen unter untragbaren Bedingungen lernen und arbeiten müssen, werden politische Entscheidungen weiterhin aufgeschoben. Das Team K Bruneck fordert nun klare Verantwortung und eine verbindliche Lösung bis spätestens 2028.
Bereits im August 2025 fand ein Gespräch zwischen Direktor Stephan Oberrauch von der Mittelschule Meusburger sowie Gerhard Elzenbaumer und Monika Rieder vom Team K statt, in dem die untragbare räumliche Situation der Schule klar aufgezeigt wurde. Obwohl damals zugesichert wurde, dass Stadträtin Julia Engl das Thema mit hoher Priorität verfolge, ist ein halbes Jahr später keinerlei Fortschritt erkennbar.
In Beantwortung der Nachfrage des Team K in der Gemeinderatssitzung im Jänner 2026 verwies Frau Engl erneut darauf, dass bislang kein alternativer Standort für das Tourismusbüro Bruneck zur Verfügung stehe und der laufende Konzessionsvertrag bis 2028 verhindere, die benötigten Schulflächen freizugeben. Dass selbst danach keine Lösung in Aussicht gestellt werden kann, zeigt aus Sicht des Team K deutlich, wie gering das politische Gewicht pädagogischer Einrichtungen in diesem Prozess derzeit ist.
Die Schule Meusburger platzt seit Jahren aus allen Nähten – ein Zustand, der weder pädagogisch verantwortbar noch organisatorisch länger tragbar ist. Dass die Interessen eines Tourismusbüros den Bedürfnissen von hunderten Schülerinnen und Lehrpersonen vorgezogen werden, sendet ein fatales politisches Signal.
Das Team K wird daher in der nächsten Gemeinderatssitzung einen klar formulierten Beschlussantrag vorlegen, der die Verantwortung der Gemeinde betont und fordert, die Räumlichkeiten der Schule ab spätestens 2028 wieder ihrem eigentlichen Zweck zuzuführen. Die Bildung unserer Kinder darf nicht auf die lange Bank geschoben werden – erst recht nicht aus Gründen, die durch entschlossenes politisches Handeln längst lösbar wären.
„Wir werden daher in der nächsten Gemeinderatssitzung einen klar formulierten Beschlussantrag einbringen, der die Verantwortung der Gemeinde ausdrücklich betont und fordert, die Räumlichkeiten der Schule spätestens ab dem Jahr 2028 wieder ihrem ursprünglichen Zweck zuzuführen. Die Bildung unserer Kinder darf nicht weiter auf die lange Bank geschoben werden – schon gar nicht aus Gründen, die durch entschlossenes politisches Handeln längst lösbar wären“, erklären die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte des Team K Bruneck.



