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Grünere, kühlere Plätze: erste Baustellen sind ein guter Schritt, doch die Stadt hat wertvolle Jahre verloren
Das Team K begrüßt die Ankündigung des Stadtrates, mehrere Entsiegelungs- und Begrünungsmaßnahmen auf den Bozner Plätzen zu starten – einige bereits von der vorigen Gemeinderatsperiode vorgesehen. Gemeinderat Thomas Brancaglion: „Gut, dass sich endlich etwas bewegt, doch bei diesem dringenden Thema ist die Gemeinde um Jahre im Rückstand: Es handelt sich vorerst um Ankündigungen, die wir aufmerksam und kritisch auf ihre konkrete Umsetzung prüfen werden.“
Begrünung, Beschattung und Entsiegelung der Plätze stehen seit Langem im Mittelpunkt der Agenda des Team K, das mit dem im Juli 2025 eingebrachten Antrag „Bozen abkühlen“ ein strukturiertes Programm zur Entsiegelung und Bepflanzung gegen städtische Hitzeinseln gefordert hatte, beginnend bei den kritischsten Plätzen wie dem Mazzini-Platz, dem Dominikanerplatz, dem Gerichtsplatz, dem Matteotti-Platz, dem neuen Siegesplatz und dem Nikoletti-Platz – unter Anwendung des „Schwammstadt“-Prinzips, das bereits in Schweden und Österreich erprobt wurde, und unter Einbindung der Universität Bozen mit den Studien von Prof. Stefan Zerbe: Stadtgrün, so der Antrag, könne die gefühlte Temperatur um bis zu 10 Grad senken. Das Thema bleibt hochaktuell, doch im Bereich der klimatischen Anpassung hat Bozen einen jahrelangen Rückstand angehäuft, mit bislang vereinzelten und wenig koordinierten Eingriffen.
Deshalb sieht das Team K die von Stadtrat Caruso verbreiteten Neuigkeiten, als Antwort am Beschlussantrag von Brancaglion, positiv: Er hat den Start zahlreicher Baustellen und Projekte angekündigt, einige davon bereits in der vorigen Gemeinderatsperiode vorgesehen: die Entsiegelung des Parkplatzes der ehemaligen Motorisierung, die 2,5-Millionen-Euro-
„Vorerst handelt es sich um Ankündigungen: Wir begrüßen sie, werden aber aufmerksam und kritisch prüfen, wie sie Schritt für Schritt tatsächlich umgesetzt werden, mit welchem Zeitplan und welchen Ergebnissen“, betont Brancaglion. „Heute mehr denn je ist es angesichts immer häufigerer und intensiverer Hitzewellen dringend notwendig, konkret zu handeln, um unsere Städte lebenswerter zu machen.”
Die Gemeinderatsmitglieder des Team K in Bozen
Thomas Brancaglion und Matthias Cologna



