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In Südtirol ist kein Platz für rechtsextreme AfD-Politiker
Mit der Einladung von Jean-Pascal Hohm, einem vom deutschen Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuften AfD-Politiker, zum Parteitag der Jungen Süd-Tiroler Freiheit zeigt diese einmal mehr ihr wahres Gesicht und die engen Beziehungen zum europäischen Rechtsextremismus.
„Jetzt wird jede Maske fallen gelassen und man gibt sich bei der Jungen Süd-Tiroler Freiheit offen dem Rechtsextremismus hin. Wem es bis jetzt nicht bewusst war, dem sollte es spätestens jetzt mit der Einladung eines AfD-Jungpolitikers, welcher als gesichert rechtsextrem gilt, ein Weckruf sein, dass die Partei auf rechtsextreme Inhalte setzt und einen solchen Kurs verfolgt“, so Simon Markart Mitglied des Team Future. Heimat und Tradition seien zu vertretende Werte, aber was hat eine europäische Zusammenarbeit mit Rassisten oder Identitären damit zu tun? fragt sich das Team K. Diese Gruppierungen verfolgen völlig andere Interessen, und Südtirol interessiert sie nicht im geringsten, wenn sie ihre Ziele einmal erreicht haben. Ein Blick in die Geschichtsbücher sollte reichen.
Die Empörung der Jungen SVP sei gerechtfertigt, so Markart, aber sie werfe Fragen auf, wenn man sich die eigene SVP-Fratelli Landesregierung ansehe. „Empörung ist angebracht angesichts des Vorgehens der Jungen Süd-Tiroler Freiheit und ihrer Einladung, vergessen darf aber nicht werden, wer sich in der Südtiroler Regierung einen Regierungsplatz mit den Fratelli d’Italia teilt. Rechtsnationalistische Politik zu etablieren, sehen wir als sehr problematisch für die Zukunft Südtirols“, schließt Markart. Der Streit um den Wahlkreis Bozen – Unterland beweist das.
Simon Markart für das Team Future



