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Team K: Brixen darf nicht zur toten Stadt für junge Menschen werden
Die Gemeinderätinnen des Team K Brixen, Sabine Mahlknecht, Elisabeth Fulterer und Verena Waldboth, zeigen sich besorgt über die Schließung der Diskothek Max aus Sicherheitsgründen und üben deutliche Kritik an der Unverhältnismäßigkeit dieser Maßnahme.
„Brixen bekommt immer mehr den Ruf einer toten oder schlafenden Stadt für junge Menschen. Diese Entwicklung beobachten wir mit großer Sorge. Gerade deshalb ist es ein falsches Signal, wenn eines der wenigen verbliebenen Nachtlokale aus Gründen der öffentlichen Sicherheit geschlossen werden muss,“ erklären die drei Gemeinderätinnen unisono.
Auslöser für die Maßnahme waren Schlägereien vor dem Lokal. Für das Team K Brixen stellt sich jedoch die Frage nach der Gleichbehandlung. Es ist nicht verständlich, warum die Schließung eines Betriebes wie das Max verordnet wird, wenn es auf dem Parkplatz davor zu Schlägereien gekommen ist, während beispielsweise ein Supermarkt in Milland nicht geschlossen wird, obwohl es auch dort erst kürzlich zu gewalttätigen Auseinandersetzungen im und vor dem Geschäft gekommen ist.
„Für Sicherheit und Ruhe auf öffentlichen Straßen und Plätzen sind die zuständigen Polizeikräfte verantwortlich, nicht die Betreiberinnen und Betreiber von Lokalen. Die Unterhaltungsszene hat in den letzten Jahren massiv in Sicherheit investiert. Ob bei Maturabällen, in Lokalen oder bei Wiesen- und Zeltfesten, Securities sind mittlerweile Standard und sorgen im Inneren für geordnete Abläufe und Sicherheit. Anstatt mit Verboten und Repression zu reagieren, müssen alle Beteiligten gemeinsam konstruktiv an Lösungen arbeiten,“ so die drei Gemeinderätinnen. Es muss endlich auf intensivierte offene Jugendarbeit gesetzt werden: Mehrfach schon hat das Team K Brixen den Einsatz von Streetworkern gefordert. Zudem braucht es mehr niederschwellige öffentliche Begegnungsräume für Jugendliche – wie für alle Altersklassen: Einzelne Initiativen dazu gibt es bereits, diese könnten auch in Brixen Schule machen.
„Es braucht mehr Offenheit, Kreativität und Unterstützung, um das Abend- und Nachtleben in Brixen wieder attraktiver für junge Menschen zu gestalten. Nur so kann die Stadt lebendig bleiben, auch nach Einbruch der Dunkelheit,“ so das Team K Brixen abschließend.
Categoria: Data: 19/06/2026



