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Team K Brixen fordert Maßnahmen zur Reduzierung von Luftschadstoffen und Lärm entlang der Autobahn- und Eisenbahntrasse
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Das Team K Brixen macht sich im Gemeinderat für den Schutz der Gesundheit und Lebensqualität aller Bürger*innen stark. Die Gemeinderät*innen Elisabeth Fulterer, Sabine Mahlknecht, und Verena Waldboth haben dazu einen Beschlussantrag eingereicht, der konkrete Maßnahmen vorsieht, um die Belastung durch Luftschadstoffe und Lärm unmittelbar neben der Autobahn- und Eisenbahntrasse in der Gemeinde Brixen zu erheben und auf dem gesamten Gemeindegebiet deutlich zu verringern.
Brixen ist aufgrund seiner geographischen Lage im Talkessel und die Eisenbahn- und Brennerautobahn-Trasse durch die Stadt, einer besonderen Luftschadstoff- und Lärmbelastung ausgesetzt. Die Messwerte sind an der Messstation an der Universität häufig höher als in stark belasteten Großstädten wie z B. Neapel, Rom oder Mailand.
„Saubere Luft ist eine Grundvoraussetzung für Gesundheit und Lebensqualität“, erklärt Sabine Mahlknecht, Sprecherin des Team K Brixen. „Aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse gelten ab 2030 im EU-Raum neue niedrigere Grenzwerte, um die Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung deutlich zu reduzieren. In Brixen werden schon die alten Grenzwerte auch fern der Autobahn häufig überschritten. Mit unserem Antrag fordern wir, dass die Messungen in Brixen auch in den am stärksten exponierten Wohngebieten kontinuierlich – und auch an besonders verkehrsreichen oder staugeplagten Tagen – erhoben werden, um die tatsächliche Belastung unserer Bürger*innen zu erfassen und darauf aufbauend wirksame Schutzmaßnahmen umzusetzen.“
Elisabeth Fulterer ergänzt: „Derzeit erfolgen Luftschadstoffmessungen nur an zwei Messstellen (Universität und Industriezone), während die wohl am stärksten exponierten Wohngebiete in unmittelbarer Nähe zur Trasse bislang nicht überwacht werden. Gerade aber Messdaten aus den Bereichen, wo die höchsten Emissionen vorkommen und Menschen leben, werden von der neuen EU-Verordnung vorgeschrieben.
Außerdem ist die Belastung durch Verkehrslärm ein ebenso ernstzunehmender Risikofaktor für die Gesundheit. Besonders entlang der Autobahn- und Eisenbahnstrecke hören wir immer wieder Beschwerden von Anrainer*innen. Lärm macht ernsthaft krank und kann vorzeitige Todesfälle verursachen. Es ist unerlässlich, auch die Lärmbelastung in den am stärksten exponierten Wohngebieten systematisch zu erfassen, um gezielt weitere notwendige Lärmschutzmaßnahmen planen und rasch umsetzen zu können“.
Verena Waldboth unterstreicht, „dass in dieser wichtigen gesundheitsrelevanten Angelegenheit die Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden entlang der Strecke gefordert ist, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln und auch die Kosten-Effizienz der Maßnahmen zu steigern. Die Bürgermeister sind letztendlich für den Schutz der Gesundheit ihrer Bürger*innen verantwortlich. Der Grieser Bürgermeister nimmt diese Verantwortung ernst und setzt, da bisher leider nichts anderes gegriffen hat, ein Zeichen.“
„Nur durch Erfassung der tatsächlichen Belastung und eine darauf aufbauende gezielte Planung kann sichergestellt werden, dass alle Menschen in Brixen so schnell wie möglich in einer gesünderen Umgebung aufwachsen und leben können“, so die Vertreterinnen des Team K Brixen Sabine Mahlknecht, Elisabeth Fulterer und Verena Waldboth. „Es ist höchst an der Zeit, endlich nachhaltige Maßnahmen für eine wirklich gesunde Zukunft in unserer Gemeinde umzusetzen. Wir müssen jetzt handeln, damit wir 2030 die neuen Vorgaben zum Schutz der Bevölkerung auch nur annähernd erfüllen können.“
Categoria: Data: 22/05/2026
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