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Waltherpark: Bauqualität und Schutz des öffentlichen Interesses – volle Transparenz zu Kosten und Verantwortlichkeiten gefordert
Der Gemeinderat Mitglied des Team K, Thomas Brancaglion, hat eine Anfrage zu den neuerlich aufgenommenen Arbeiten in der Südtiroler Straße im Bereich des Waltherparks eingebracht. Obwohl die Bauarbeiten offiziell abgeschlossen und bereits in Betrieb genommen worden waren, musste die Pflasterung erneut geöffnet und bis zur Decke des Tunnels zur Tiefgarage rückgebaut werden.
„Wenn eine Baustelle nach der Einweihung wieder aufgerissen wird“, erklärt Brancaglion, „müssen die technischen Ursachen lückenlos geklärt werden – und vor allem, wer die Kosten trägt. Öffentliches Eigentum ist mit größter Sorgfalt zu schützen.“
Bei Ortsaugenscheinen in der Südtiroler Straße, gegenüber dem Bahnhof, in der Bahnhofsallee sowie im Berloffa-Park zeigen sich bauliche Auffälligkeiten, die einer vertieften technischen Überprüfung bedürfen. Entscheidend ist jedoch, dass etwaige Ausführungsfehler oder Abweichungen weder zu Verzögerungen noch zu Mehrkosten oder Belastungen für die Allgemeinheit führen dürfen.
„Es ist zu prüfen“, so Brancaglion weiter, „ob die Maßnahmen unter die Gewährleistungspflicht des Unternehmens oder des Projektträgers fallen. Wenn wir als Gemeinde nichts bezahlen müssen, ist es ihr Problem. Sollte jedoch auch nur ein indirekter Kostenanteil zu Lasten der Stadt gehen, wäre das nicht akzeptabel.“
Rund um das Einkaufszentrum sind zudem mehrere Unregelmäßigkeiten sichtbar, die fachlich geklärt werden sollten: einzelne Pflasterabschnitte mit leichten Setzungen oder unregelmäßigen Fugen, Schachtabdeckungen und Gitter, die nicht bündig mit der Fahrbahnoberfläche abschließen, sowie teilweise uneinheitliche Übergänge zwischen Fahrbahn und Randsteinen. Auch wenn es sich möglicherweise um Detailkorrekturen handeln könnte, unterstreichen diese Punkte die Notwendigkeit einer sorgfältigen Prüfung von Bauausführung, Abnahme und Verantwortlichkeiten.
Die Anfrage fordert Auskunft über die Gründe für die Wiederaufnahme der Bauarbeiten, die konkret durchgeführten Maßnahmen, allfällige bereits von der Verwaltung getragene Kosten sowie die angewandten Kontroll- und Abnahmeverfahren.
Das Projekt war bereits zuvor mit Verzögerungen konfrontiert – unter anderem aufgrund von Kampfmittelfunden des Krieges, Eingriffen in das Grundwasser sowie dem finanziellen Zusammenbruch des ersten Projektträgers. „Gerade deshalb“, so Brancaglion abschließend, „ist vollständige Transparenz geboten. Etwaige Baumängel – möglicherweise bedingt durch Zeitdruck bei der Fertigstellung – dürfen weder ökonomische noch operative Nachteile für die Stadt zur Folge haben.“
Die Gemeinderäte und die Gemeinderätin des Team K Bozen
Thomas Brancaglion
Matthias Cologna
Giuliana Dragogna



