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Wenn Kontrollen fehlen, steigt die Gefahr – Team K Brixen unterstreicht die Notwendigkeit von Gegenmaßnahmen
Mit dem Inkrafttreten der neuen Straßenverkehrsordnung am 14.12. 2024 wurde der Einfluss der Lokalverwaltungen und Ordnungskräfte auf die Verkehrslenkung und -kontrolle drastisch reduziert. Automatische Geschwindigkeitskontrollen sind im städtischen Bereich nur mehr stark eingeschränkt möglich – mit negativen Auswirkungen auf Verkehrssicherheit und Umwelt durch höhere Lärmbelastung sowie Schadstoffausstoß.
An Straßenabschnitten, an denen früher durch automatische Geschwindigkeitskontrollen die Höchstgeschwindigkeiten großteils eingehalten wurden, wurden letzthin durch die Anrainer*innen wieder deutliche Überschreitungen der Tempolimits festgestellt. Dies ist problematisch: Es kommt zu Gefahrensituationen sowie zu vermehrter Lärmbelastung – auch in den Nachtstunden.
In diesem Zusammenhang gab es zum Beispiel in der Peter-Mayr-Straße, in der Sarnser Straße, in der Julius-Durst-Straße, in der Köstlanerstraße sowie in der Plosestraße Hinweise, dass es vermehrt zu Geschwindigkeitsüberschreitung en kommt. In der Antwort auf die von den Team K – Fraktionärinnen Elisabeth Fulterer, Sabine Mahlknecht und Verena Waldboth eingereichte Anfrage räumt die Gemeindeverwaltung ein, dass durch die geringeren Einsatzmöglichkeiten von Autovelox und Telelaser die Verkehrssicherheit abgenommen hat und dass die Anzahl der Unfälle im Jahr 2025 im Vergleich zu 2024 gestiegen ist.
Aufgrund der Ergebnisse der Genehmigungsverfahren will man zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden, wo feste, mobile oder kombinierte Messstellen eingerichtet werden.
Bemerkenswert, dass im Zeitraum Januar-Sept 2025 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Rückgang der Verkehrsverstöße um 50 % (!) festzustellen war. Team K-Fraktionssprecherin Sabine Mahlknecht vermutet, dass dies vor allem auf die eingeschränkte Möglichkeit automatischer Geschwindigkeitskontrollen zurückzuführen ist und weniger auf ein disziplinierteres Verhalten der Fahrzeuglenker.
Die Team K – Rätinnen begrüßen, dass in der Peter-Mayr-Straße und in der Köstlanerstraße die Errichtung erhöhter Kreuzungen mit verkehrsberuhigender Wirkung vorgesehen sind. Zudem soll geprüft werden, ob Verkehrsinseln im Ortsgebiet errichtet werden können, auch wenn die vorhandenen Straßenmaße dies nur eingeschränkt zulassen.
Sie fordern aber auch, dass zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden, um die Einhaltung der maximal zulässigen Geschwindigkeit durchzusetzen. Ziel ist es, die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen und die Belastungen durch Lärm und Luftschadstoffe zu minimieren, dies kann zum Beispiel durch den Rückbau einzelner Straßenabschnitte, Bodenschwellen oder Änderungen des Bodenbelags erfolgen.
Elisabeth Fulterer, Sabine Mahlknecht und Verena Waldboth hatten bereits im Mai des Vorjahres mit einem Beschlussantrag gefordert, dass die Gemeinde Brixen – wie viele andere Gemeinden italienweit – bei der nationalen Regierung und dem Parlament intervenieren, damit die Einflussnahme der Lokalverwaltungen und Ordnungskräfte auf die Verkehrssicherheit und -regelung nicht so stark beschnitten wird. Dieser Beschlussantrag war von der Mehrheit abgelehnt worden.
Categoria: Data: 21/11/2025
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