Brixen

Ein konkretes Programm für die Zukunft unserer Gemeinde Brixen

Gute Politik beginnt beim Dialog auf Augenhöhe, mit gemeinsamen Blick für richtige Entscheidungen für unsere Gemeinde und damit unsere Zukunft und vor allem jene unserer Kinder und Enkel. Daher gilt: Gemeinwohl anstelle von Einzelinteressen, Vernunft anstelle von Parteibuch, Ergebnisorientierung anstelle von Machterhalt, in Alternativen denken und nicht immer nur eine einzige Lösung verfolgen. Unser Wahlprogramm basiert auf diesen Maßgaben. Es erstreckt sich von der gerade in der letzten Legislaturperiode stark kritisierten Transparenz über die Themen des Verkehrs und der Leistbarkeit des Wohnens bis hin zu den kleinen Hürden im Leben der BürgerInnen, wie bessere Beleuchtung, Abbau der Barrieren für Ältere und Menschen mit Beeinträchtigung. Ingo Fink, der Bürgermeister-Kandidat des Team K, dazu: „Ich möchte grundsätzlich Sachpolitik betreiben. Hierzu gibt es reichlich Ansätze und konkrete Vorschläge in unserem Wahlprogramm. Wichtig ist, dass die BürgerInnen ihren Lebensraum wieder als sehr lebenswert empfinden.“

Die KandidatInnen des Team K Brixen umfassen 20 Menschen aus der Mitte der Gesellschaft – nahezu alle Berufsgruppen sind vertreten und das Altersspektrum reicht von 23 bis 59 Jahre: also genügend Hausverstand gepaart mit jugendlichem Drang sowie Weisheit und Erfahrung.

 

Das Team K Brixen im Überblick:

Bürgermeister-Kandidat

Ingo Fink – Rechtsanwalt – 49 Jahre

 

20 KandidatInnen für den Gemeinderat

Sabine Mahlknecht – Oberschullehrerin – 51 Jahre

Giada Del Marco – Sales and Marketing Manager – 25 Jahre

Fabian Frener – Jurist – 26 Jahre

Roberto Castorina – Buchhalter – 57 Jahre

Helmuth Hofer – Fliesenleger – 44 Jahre

Brigitte Profanter – Lehrerin – 49 Jahre

Laurenz von Guggenberg zu Riedhofen – Unternehmer – 57 Jahre

Marco Perugini – Koch – 24 Jahre

Christoph Kerschbaumer – Angestellter – 47 Jahre

Silvia Fill – Krankenpflegerin – 59 Jahre

Fritz Aichner – 3D-Projektmanager – 23 Jahre

Zoran Kurti – Angestellter – 33 Jahre

Hans-Jörg „Hansi“ Ellemund – Angestellter – 50 Jahre

Damaris Crepaz – Heil-Pädagogin – 51 Jahre

Ernesto Sergio – Krankenpfleger – 48 Jahre

Alessandro Montoro – Lehrer – 44 Jahre

Vebija Brenoli – Mechatroniker – 54 Jahre

Elisabeth Fulterer – Ärztin – 50 Jahre

Alessandro Mancuso – Bankangestellter – 38 Jahre

Markus Bayer – Arzt – 57 Jahre

Mein Bestreben ist es, den Menschen wieder in den Mittelpunkt des politischen Handels unserer Gemeinde zu stellen, weg von einer von reinen Partikularinteressen geprägten Ausrichtung.

Ingo Fink – BM-Kandidat

Ingo Fink: Transparenz, Bürgernähe, Enkeltauglichkeit

Ich bin 49 Jahre alt, in Brixen geboren und aufgewachsen, lebe und arbeite dort als Rechtsanwalt.  Meine Frau stammt ebenfalls aus Brixen und gehört der italienischen Sprachgruppe an, sie unterrichtet italienisch an der Grundschule. Zusammen haben wir zwei Kinder im Alter von 11 und 15 Jahren.

Im Team K habe ich gleichdenkende und gleichgesinnte Menschen gefunden, welche verschiedenen Sprachgruppen angehören. Diese haben mich dazu motiviert, mich als Bürgermeisterkandidat für „meine Stadt“ zur Verfügung zu stellen, was ich als eine große Ehre empfinde. In gemeinsamer Arbeit haben wir ein sehr attraktives Wahlprogramm erarbeitet.

Die Grundlage meiner politischen Ziele und Denkweise lassen sich in diesem Sprichwort auf den Punkt bringen: „Wir haben die Welt nicht von unseren Eltern geerbt, sondern nur von unseren Kindern geliehen“. Politik sollte somit möglichst „ENKELTAUGLICH“ sein. Wir sollten Entscheidungen treffen, die wir später keinesfalls bereuen bzw. wofür uns spätere Generationen verantwortlich machen könnten. Ich wünsche mir, dass Brixen für meine Kinder und Enkelkinder als eine liebenswerte und eine lebenswerte Stadt erhalten bleibt.

Brixen erstickt seit Jahren im Verkehr. Täglich passieren über 70.000 Fahrzeuge unsere Stadt. Dies sollte für jeden Bürger ein Denkanstoß sein, ob es nicht möglich wäre, auf den Gebrauch eines Autos zu verzichten bzw. diesen beträchtlich einzuschränken. Die Covid19-Zeit hat uns gelehrt, dass es auch durchaus möglich ist, andere Formen der Nahversorgung zu nutzen, alles zum Wohle unserer Umwelt.

Die verkehrsfreien Zonen in der Altstadt müssen noch erweitert werden und sollten ausschließlich den Fußgängern und Radfahrern vorbehalten sein. Der Citybus soll gewisse Stecken in der Fussgängerzone der Altstadt nicht befahren. Zur Verkehrsentlastung müssen die Südspange und die vollwertige Autobahnanbindung in Brixen Süd so schnell wie möglich realisiert werden, ebenso die Weiterführung der Umfahrung nach Norden. Davon ist schon seit 20 Jahren die Rede, aber leider ist nichts geschehen.

Bei der Erschließung neuer Bauzonen muss ein Gesamtkonzept erarbeitet werden, welches auch Grünflächen berücksichtig, die öffentlich zugänglich sind.

Besonders bei Großprojekten sollten eine realistische Kosten-Nutzen-Rechnung gemacht werden, so wie es ob Investitionen mit unserem persönlichen Geld gemacht wird. Diesem Prinzip ist die aktuelle Gemeindeverwaltung nicht gefolgt, insbesondere möchte ich damit auf den „Hellergarten“ anspielen, dessen Projektierung nach einem Stillstand von fast 3 Jahren vom amtierenden Stadtrat mit einem Dringlichkeitsbeschluss in der „lock-down-Phase“ in Auftrag gegeben worden ist. Die dafür vorgesehenen Gelder könnten meiner Meinung nach vorerst zur Sanierung und Instandhaltung der bestehenden Grünanlagen und Spazierwege verwendet werden, welche im aktuellen Zustand keiner Kur- und Kulturstadt entsprechen.

Familien müssen weiter gefördert werden, dies ist mit der Sommercard bereits geschehen, aber die Angebote müssen noch weiter ausgebaut werden. Freizeitaktivitäten müssen das ganze Jahr und für alle leistbar sein und sollten nicht nur Touristen zu Sonderbedingungen vorbehalten sein.

Brixen ist eine schöne Stadt und hat in vielen Bereichen Potential. Brixen ist Kultur und Bildungsstadt, man denke an die vielfältigen Oberschulen und die verschiedenen Universitäten.

Das Stadtmarketing sollte auch den Handel unterstützen. Ich habe den Eindruck, dass durch die Eventpolitik der letzten Jahren vor allem die Gastronomie gefördert worden ist und der Handel etwas in den Hinterhalt geraten ist. Brixen ist eine der wenigen Städte, die noch einen relativ eigenständigen Einzelhandel aufweisen kann und nicht so sehr von internationalen Ketten geprägt ist. Ich bin der Meinung, dass sich gerade  Brixen von andren Städten unterscheidet und bei Einheimischen und Touristen gut ankommt.

Die Wirtschaft ist vielseitig und vielfältig und auch noch entwicklungsfähig. Im High-Tech-Bereich ist Brixen in Südtirol eine Hochburg. Die Wirtschaft und auch die Brixner selbst rufen nach einem leistbaren Wohnen, denn nur so ist es möglich, dass junge Leute in Brixen bleiben und nach Brixen kommen und sich dort ansiedeln und in dieser schönen Stadt wohlfühlen. Dazu passend regen wir die Einrichtung einer Europäischen Schule an.

Jugend ist Zukunft, daher freut es mich besonders sehr viele Junge Menschen im Team K zu haben. Neue Gesichter mit frischen Ideen, die unbedingt umgesetzt werden sollten.

Ich wünsche mir eine gesunde und lebenswerte Stadt Brixen für alle Bürgerinnen und Bürger aller Generationen. Mit der Stimmabgabe für mich und das Team K schaffen die WählerInnen die Voraussetzung, dass unser Programm in der Gemeindratsstube Einzug hält. Gerne sitze ich für sie mit am Tisch, wenn es darum geht, die Weichen für uns und unsere Kinder und Enkel zu stellen. Dafür trete ich zu dieser Wahl an.

Drei grundsätzliche Themen

Transparenz

Um die Rechte der Bürger*innen zu schützen und die Beteiligung der Bevölkerung an der Verwaltungstätigkeit der Gemeinde zu fördern, sollte das oberste Gebot einer öffentlichen Verwaltung nicht nur die selbstverständliche und gesetzlich vorgesehene Transparenz sein, es sollte gleichzeitig auch der Wille vorhanden sein, Entscheidungswege und Alternativen so verständlich wie möglich zu vermitteln, sodass die Gelegenheit der Beteiligung und Ausübung der Kontrolle von Seiten der Bevölkerung und der politischen Opposition gewährleistet ist. Für das Team K geht es darum, dass Politik und Verwaltung die Bürger*innen mit ehrlichen Grundinformationen offen und einfach versorgen. Somit werden Entscheidungen nachvollziehbar, und in der Bevölkerung wächst das Interesse an der Partizipation. Die Bürger*innen sind dann keine Statisten mehr, welche vor vollendete Tatsachen gestellt werden und nachträglich Einblick in die von der Verwaltung getroffenen Entscheidungen erhalten (z.B. Hofburggarten). Statt mit Vorzeigeprojekten und Megastrukturen aufzutrumpfen, sollten auf der Prioritätenliste der Stadt kleinere Projekte ganz oben stehen, die den Bürgern am Herzen liegen und zur individuellen Lebensqualität beitragen.

Nachhaltige Mobilität

Die Verkehrsbelastung im Raum Brixen – sowohl auf der Autobahn als auch auf der Staatsstraße – nimmt seit Jahrzehnten stetig zu und ist mittlerweile zu einer untragbaren Belastung für die Bevölkerung geworden: Smog, Kohlendioxidemissionen, Feinstaub, Lärm. Die Besetzung öffentlicher Räume, zu viele Straßen und Staus beeinträchtigen die Lebensqualität innerhalb und außerhalb der Stadt in erheblichem Ausmaß. Unsere Vision ist eine verkehrsberuhigte Stadt mit weitläufigen Grünflächen, einem gut ausgebauten Fuß- und Radwegenetz, in welcher eine ökologisch vertretbare Mobilität die attraktivste ist. Dazu sind mutige zukunftsweisende Entscheidungen erforderlich: Investitionen in Maßnahmen zur Förderung einer nachhaltigen und vernetzen Mobilität bilden die Grundlage für die Verbesserung der Lebensqualität aller. Wesentliche Elemente einer ganzheitlichen, inklusiven Vision (Senioren/innen, Kleinkinder, Verkehrsteilnehmer mit Beeinträchtigung, etc.), sind hierbei ein gut ausgebautes Fuß- und Radwegenetz sowie ein attraktiver öffentlicher Personennahverkehr.

Menschenfreundliche, gesunde und ökologische Stadtentwicklung

Für das Team K Brixen hat der Zustand der natürlichen und der von menschlicher Hand gestalteten Umwelt eine entscheidende Bedeutung auf den Gesundheitszustand der Bürger*innen. Die Gestaltung der Stadt und des Lebensraums in und um die Fraktionen ergibt sich aus einer Summe von Elementen, die einen wesentlichen Einfluss auf die seelische und körperliche Verfassung der Mitbürger*innen haben. Die Dichte der Bausubstanz, die Aktualisierung der Infrastrukturen und der Urbanistik, die Nutzung von öffentlichen Freiräumen, die Maßnahmen zur Katastrophenvorbeugung, der Verkehr und die Verfügbarkeit von Versorgungsgütern in der nahen Umgebung müssen mit Langzeitvision konzipiert und geplant werden. Als Faustregel der Stadtplanung muss der Leitsatz der bestmöglichen Lebensqualität für alle Menschen gelten. Gesundheitliche und ökologische Bedürfnisse der Bevölkerung gilt es also in den Vordergrund zu rücken und Raum für soziale Interaktionen in allen Wohngebieten zu schaffen.

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